TéléVerbier
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Geschichte des Unternehmens


1950 – 1959 : Die Pionierjahre 

1950 wird das Unternehmen unter dem Namen «Télésiège de Médran SA» von einer Gruppe mutiger Bauunternehmer gegründet. Die Sesselbahn von Médran wird am 23.

1952 wird das Angebot auf der Tête des Ruinettes durch einen Schlepplift ergänzt. Der geplante Bau eines Schleppliftes in Richtung des Col des Vaux wird vom Bundesamt für Verkehr zurückgestellt, da man eventuelle Unfälle aufgrund von Frost oder Wind befürchtet. 1995 entwickelt Giovanola nach mehreren Streitigkeiten über den Ausbau des Skigebietes einen einsitzigen Sessellift für die Region Savoleyres. Ein Jahr später entwickelt der Fabrikant Müller ein Aufrollsystem für einen Schlepplift auf den gleichen sonnigen Hängen, mit Talstation Les Planards. Der Seilbahnenbauer Von Roll erhält so die Zeit, eine Luftseilbahn für Les Attelas zu entwickeln. Um das erste Unternehmen nicht zu gefährden, wird ein zweites gegründet, das «Téléphérique des Attelas».
Der Sessellift wird 1958 mit einem langen Schlepplift auf die doppelte Länge ausgebaut. Im Folgejahr ermöglicht ein Sessellift die Erschliessung des schattigen, schnell beschneiten Talkessels des Lac des Vaux, ein weiterer Schlepplift wird in der herrlichen Schlucht von Médran eingerichtet.

 


1960 : EIN SOMMER VOLLER BAUAKTIVITÄT 

1960 wird das Unternehmen durch die Fusion mit der «Société Anonyme Téléphériques Attelas» (welche in den 50er Jahren auf Anregung von Rodolphe Tissières die Achse Verbier – Les Attelas – Lac des Vaux gebaut hatte) zur «Société Anonyme des Téléphériques de Verbier».

Angesichts der ständig wachsenden Kundenzahl muss das Skigebiet ausgebaut werden. Im Sommer 1960 werden mehrere Bergbaustellen eröffnet.

Der einsitzige Sessellift von Savoleyres wird in eine zweisitzige Anlage umgebaut. Die herrlichen Hänge von La Chaux werden durch einen Schlepplift nutzbar. Um sehr gute Skifahrer zufriedenzustellen, wird der Mont-Gelé (3030 m) durch eine Luftseilbahn zugänglich gemacht und für die Tiefschneefans baut man Anfang des Winters 1960/61 eine Gondelbahn an den steilen Abhängen von Tortin.
Damit steht das Rückgrat des Skigebietes. Zusätzliche Anlagen, die auch noch den kleinsten Hang erschliessen, erweitern das Angebot in den folgenden Jahren.


1961 – 1970 : Konsolidierung und verrückte Projekte 

Im Herbst und Winter 1961/62 wird die Sesselbahn Lac 3 gebaut. Die geplante Gondelbahn Attelas 2 wird im Jahr 1964 verwirklicht, dieser letzte Abschnitt holt die Skifahrer bis aus Le Châble.

Mit der zweiten, im Jahr 1965 fertiggestellten Médran-Gondelbahn ist endlich Schluss mit langen Wartezeiten an der Talstation von Verbier. Verschiedene Sesselbahnen machen den Skifahreralltag angenehmer: Lac des Vaux 2 (an Heiligabend 1966 begutachtet), la Tournelle 1967 und Le Revers-des-Aux 1968.

1967 kauft das Unternehmen, das von nun an Téléverbier heisst, die Schlepplifte Le Rouge und Le Bleu von der Schweizer Skischule. 1970 wird der erste Savoleyres-Sessellift nach Le Mayentset transferiert und durch eine moderne Gondelbahn ersetzt.

Ende 1970 besitzt Téléverbier kurz nach seinem 20-jährigen Jubiläum 29 Liftanlagen. 
 


1971 – 1976 : In der Rezession lässt man Vorsicht walten

Téléverbier beginnt mit dem Bau des imposanten Médran-Gebäudes, das im Juli 1971 eingeweiht wird. Daneben beginnt man mit kleineren Bauarbeiten beim Altiport von La Croix-de-Coeur.

Ab 1973 geht der Bau der Gondelbahn Le Châble – Verbier langsam vorwärts: ein paar Sockel im ersten Sommer, weitere im darauffolgenden Sommer. Bis zum Winter 1974/75 lässt man extreme Vorsicht walten. Die Anlage wird im folgenden Frühjahr fertiggestellt und im Herbst 1975 eingeweiht.
 


1977 – 1987 : Der Mont-Fort wird eingenommen

Der Bau von Anlagen in den Bergen kommt 1977 mit den Sesselbahnen Médran III und Les Attelas III wieder in Schwung. 1977 wird die Fusion mit Télétzoumaz und 1978 die mit Télébruson besiegelt. Téléverbier erhält Unterstützung von Télé-Nendaz bei der Finanzierung der Erschliessung des Mont-Fort.

Nach 15-jährigem Konflikt mit Umweltschutzgruppen steht fest, dass der Altiport in La Croix-de-Coeur nicht gebaut wird, er bleibt ein einfacher Gebirgslandeplatz.

Die Inbetriebnahme der ersten Luftseilbahn ab Tortin ist für Herbst 81 geplant, die der zweiten Luftseilbahn, die bis zum Mont-Fort gehen soll, für Herbst 83. Wie vorgesehen kann der erste Abschnitt im Winter 1981/82 eingeweiht werden. Télé-Nendaz arbeitet auch an der Einrichtung des Gletscherschleppliftes.

Im Sommer 1982 baut Téléverbier noch die Sesselbahn La Combe II und stellt damit einen zur Gondelbahn parallelen Weg für den Transport der Kunden fertig. Die Einweihung des Gipfelabschnittes wird von 1983 auf Herbst 1982 vorverlegt. Die Skifahrer können das majestätische Panorama des Mont-Fort-Gipfels ab März 1983 erleben. Die «Jumbo», die grösste Luftseilbahn der Schweiz, wird erst im Dezember 1987 eingeweiht. 1985 wird in Médran eine neue 6er-Gondelbahn fertiggestellt. Sie ersetzt die allererste Médran-Sesselbahn.
 
 


1988 – 1993 : Neue Aufgaben stehen an

22 Anlagen müssen an die neuen Sicherheitsvorschriften des Bundesamtes für Verkehr angepasst werden. 1988 wird die Sesselbahn Lac des Vaux 3 ersetzt, im Jahr darauf der Schlepplift von Les Ruinettes, 1990 wird die Sesselbahn von Le Mayentset renoviert. In Bruson wird der La Pasay-Schlepplift im gleichen Jahr durch eine Sesselbahn ersetzt. 1992 werden die Luftseilbahn des Mont-Gelé sowie der Les-Moulins-Schlepplift renoviert.

1991 tritt Télé-Thyon dem Skigebiet 4 Vallées bei.


1994 : Funispace

Ende April 1994 transportiert die Luftseilbahn Les Attelas 1 ihre letzten Skifahrer, während das Kabel der Gondelbahn Attelas II demontiert wird. Die Fertigstellung der Arbeiten sowie zahlreiche technische Tests dauern von Mitte November bis Mitte Dezember. Die neue Anlage, die in einem Ideenwettbewerb unter allen Mitarbeitern den Namen «Funispace» erhält, wird am 23. Dezember 1994 in Betrieb genommen, nur neun Monate nach Beginn der Bauarbeiten.


1995 – 2000 : Pioniergeist

Das Unternehmen STA SA (Services techniques alpins, alpine technische Dienstleistungen) wird in Sembrancher gegründet. Es bietet - über den Kundendienst für Leitner-Pistenfahrzeuge in der ganzen Westschweiz hinaus - Dienstleistungen im Bereich Schlosserei, Ersatzteile, Montage und Wartung von Liftanlagen.

Téléverbier ist an die Börse gegangen.

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