TéléVerbier
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EINE KLARE ENTWICKLUNGSSTRATEGIE

Die wichtige Phase der Modernisierung der Anlagen, die 2004-2005 eingeleitet wurde, entspricht der Umsetzung des Strategieplans, den der Verwaltungsrat verabschiedet hat und der zusammen mit dem Geschäftsplan unseres Unternehmens umgesetzt wurde. Dieser Strategie liegen folgende Prinzipien zugrunde:

  1. Kriterium der Dringlichkeit: Je nachdem, ob Anlagen vordringlich oder zweitrangig sind, werden sie entweder erneuert oder ihre Konzession wird verlängert.
  2. Hauptverbindungen müssen die Skifahrer vom Tal bis an das obere Ende der Pisten bringen, mit höchstens zwei Anlagen.
  3. Die Verbindungen zwischen den Skigebieten müssen auf effektive Weise hergestellt werden, sowohl was die Pisten als auch was die Liftanlagen betrifft. Die letzte Achse des prioritären Anschlusses ist die Verbindung zwischen den Sektoren Verbier und Savoleyres-La Tzoumaz.
  4. Die gleichmässige Verteilung der Skifahrer über das Skigebiet ist ein Ziel sowohl im Hinblick auf den Komfort als auch im Hinblick auf Qualität und Sicherheit.
  5. Die Nutzungsfrequenz der Liftanlagen soll vordefinierten Standards entsprechen, andernfalls soll die Anlage entfernt oder ersetzt werden bzw. soll ihr Durchsatz erhöht werden.
  6. Die Klimaentwicklung muss berücksichtigt werden, im Sinne einer prioritären Entwicklung in höheren Lagen.
  7. Die Aufrechterhaltung des Images der Marke durch moderne Anlagen geht Hand in Hand mit dem guten Ruf von Verbier.
  8. Die rentabelsten Anlagen sollen Priorität erhalten.
  9. Im Zentrum aller Weiterentwicklung muss die nachhaltige Entwicklung stehen. 


Masterplan für das Skigebiet für 15 Jahre

Unser Unternehmen hat einen auf 15 Jahre angelegten Masterplan für das Skigebiet ausgearbeitet. Dieser beschreibt die erwartete Entwicklung sowohl in Bezug auf die Liftanlagen und die Pisten als auch auf die künstliche Beschneiung. Eine ganze Reihe von interdisziplinären Untersuchungen hat die Machbarkeit der Projekte des Plans ausgewertet.

Unser Masterplan, der von den vier Gemeinden, in denen wir tätig sind, - Bagnes, Riddes, Saxon und Orsières - angenommen wurde, wurde mit der Zielsetzung verändert, von vorn herein allen Widerstand von Naturschutzorganisationen auszuschliessen. Er fusst direkt auf unserer Entwicklungsstrategie und beschreibt die grossen Projekte unseres Unternehmens für mindestens die nächsten 15 Jahre.

Aufgrund der Lawinenschutzvorschriften haben wir unser Anlagenschema in der Zone Carrefour-Les-Esserts teilweise abgeändert. Gewisse Gruppen haben dies genutzt, um Einspruch gegen diese Änderungen des Zonenplans vorzubringen, obwohl unser Plan vom Staatsrat des Kantons Wallis genehmigt war.

Vor dem Bundesgericht erlitt das von der Gemeinde Bagnes vorgelegte Vorhaben der Planänderung ein gemischtes Schicksal: Vier Einspruchspunkte einer kleinen Gruppe von Privatleuten wurden von den Richtern rundweg abgelehnt, drei andere Punkte wurden von ihnen jedoch mit einfacher Mehrheit angenommen.

Das Bundesgericht verlangt somit von der Gemeinde Bagnes, die Untersuchungsdossiers zum Verkehrsfluss und zur Lärmbelastung zu vervollständigen. Unser Unternehmen muss seinerseits - im Hinblick auf die bereits erfolgte Änderung des Zonenplans - die Beurteilungsgrundlage für einen geplanten Combimix, der den Sektor Les Esserts mit Savoleyres-La Tzoumaz verbindet, vervollständigen.

Vor diesem Hintergrund sollten folgende Arbeiten bis Ende 2018 ausgeführt sein:
  • Erneuerung der Mont-Gelé-Luftseilbahn im Sommer 2017. Das Prinzip bleibt das gleiche, mit einem kaum erhöhten Kundendurchsatz, was dadurch erklärbar ist, dass der Mont-Gelé nicht mehr Skifahrer gleichzeitig aufnehmen kann.
  • Anlage eines vollständigen Netzes von Beschneiungsanlagen in den noch nicht damit ausgerüsteten Sektoren Savoleyres-Verbier und La Tzoumaz. Dieses Projekt war auf den Widerstand der gleichen Gruppe von Privatleuten gestossen, die ihren Einspruch schliesslich jedoch zurücknahmen.
Obwohl unser Unternehmen dies als absolut vordringlich ansieht, wird sich der Bau der geplanten Verbindung (durch Liftanlagen und ohne, dass man die Skier abschnallen muss) zwischen den Skigebieten von Verbier und Savoleyres also verspäten. Das Gleiche trifft auch für die geplante Verlängerung des Schlepplifts von Le Rouge nach unten zu, mit Erhöhung des Durchsatzes und leichterem Zugang aus der Rue de Ransou, die im Moment ergänzend untersucht wird.

Darüber hinaus haben unsere Techniker ausserdem mit Vorstudien zur Erneuerung der 6er-Gondelbahn Médran-Ruinettes und zum Bau eines neuen Sesselliftes auf den Höhen von Bruson begonnen. 

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